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20. Oktober 2016 |

Indian Summer – die herbstlichen Farbexplosionen stimulieren unser Gehirn. Bereits ab dem frühesten Säuglingsalter wird unsere Farbwahrnehmung aktiv mit unseren Gefühlen verknüpft. Farben erweitern unsere Sinnes-Wahrnehmungen. Wir werden von bestimmten Farben angezogen oder abgestoßen.

Doch wie entstehen Farben nochmal ... ? ... Kleines physikalisches Remembering gefällig?

Also, unsere Augen erfassen nur ein bestimmtes elektromagnetisches Spektrum, genannt Licht.

Das Licht hat immer eine konstante Geschwindigkeit. Die Lichtteilchen (=Photonen) fungieren als Informationsteilchen. Licht ist eine elektromagnetische Welle. Die Energie der Photonen nimmt zu wenn ihre Wellenlänge abnimmt. Blaues Licht ist kurzwelliger als rotes, daher energiereicher. Langwelliges (=energieärmeres) Licht erscheint im roten Farbspektrum. Das erkennt man z. B. ganz einfach an der Flamme eines Bunsenbrenners. Was wir generell als Farbe sehen ist Materie, die Licht absorbiert oder emittiert. Licht und Farbe sind untrennbar miteinander verknüpft und ohne unser Sehen gibt es dafür keinen Verarbeitungsprozess im Gehirn.

Jedoch beeinflussen uns Farbschwingungen auch unbewusst … Habt ihr euch schon mal Gedanken über eure Lieblingsfarbe gemacht? Warum ist genau dieses kräftige Azurblau gerade MEINE Farbe?

Bevorzugen wir eine Farbe werden die Energieleistungen dieser Farbe in unserem Körper überpotenziert. Unser Organismus reagiert mit einer Gegenfarbe – bei Blau ist es die Komplementärfarbe Orange (Rot und Gelb). Diese Farbe baut sich als Schutz in uns auf und ist der eigentliche Machthaber in uns.

Probiere es einfach mal aus: betrachte einige Zeit intensiv deine Lieblingsfarbe, dann die Augen zumachen und das Nachbild betrachten … erstaunlich ;-)

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