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06. März 2018 |

Hallo liebe Interessierten, ein weiteres Fragenfeld befasst sich mit unseren unbewussten Selbstbremsern. Hierzu erwähne ich speziell eine liebe Zweiflerin, die gerne inkognito bleiben möchte, ich nenne sie daher Mrs. Doubt. Sie stellte mir folgende Frage: „Kann denn kreatives Coaching überhaupt mein Problem lösen? … Was soll das bringen? Ach, es ist ja alles gar nicht so wichtig ...“ Nachvollziehbar? Ja natürlich, liebe Mrs. Doubt! Du, ich und jeder von euch kennt Zweifel wie diese.

Hierbei ist Folgendes gut zu wissen: Zweifeln ist grundsätzlich erlaubt, beizeiten kann es durchaus eine förderliche Eigenschaft sein. Wir fördern damit unsere Reflexionsfähigkeit, und wer positiv zweifelt hat im Ergebnis immer eine gute Auswahl an Möglichkeiten: Soll ich oder soll ich nicht? Ist das gut für mich oder nicht? Möchte ich das jetzt, später, oder gar nicht? Wir begegnen auf diesem Wege uns selbst, und entscheiden dann bewusst. Unsere Bewertungen dienen unserem Entwicklungsweg, daher sind sie für uns hilfreich.

Jedoch: Welche Entscheidungen am Ende getroffen werden, basieren auf der individuellen Fähigkeit zu unterscheiden, ob die sich einstellenden Zweifel aus einer realistischen Abwägung meiner persönlichen Situation herrühren, also einer bewussten Reflektion, oder eher aus noch nicht bewusst wahrgenommenen Ängsten. Durch die Ängste werden diese Gedanken hinderlich, ich nenne sie dann gerne Killer-Gedanken.

Das Eine bedeutet eine erweiterte, eine komfortable (Entscheidungs-) Freiheit zu erlangen. Zweifeln aus Angst hingegen bedeutet, im ersten Erleben einen gefühlten Sicherheitsgurt zu tragen der mich schützt: Ich fühle mich sicher! Jedoch folgen darauf Begleiterscheinungen, und im späteren Erleben weicht das positive einem leicht mulmigen Gefühl: Ich fühle mich zwar sicher, bleibe jedoch genau da, wo ich bin! Also verändere ich meine Situation leider nicht … ich stecke fest, … bin gefangen. Welch‘ ein Dilemma! In diesem Fall ist aus dem Zweifeln eine große persönliche Barriere geworden. Unser Underdog war erfolgreich aktiv – herzlichen Glückwunsch!

Zurückkommend auf dich, liebe Mrs. Doubt: ob ein kreatives Coaching für dich nun Sinn macht oder nicht, ließ sich erst auflösen, nachdem wir genau hingeschaut haben. Was ist an der jetzigen Situation scheinbar komfortabel, dann doch eher unbeweglich, und schließlich 'fesselnd'? Wann und warum genau aktiviere ich die Bremsen in meiner Selbstwahrnehmung? Wir konnten eine Wandlung hervorbringen und folgend deinen Weg frei gestalten … das erste Hindernis wurde zur Chance.

Also, bevor euch eure Ängste lähmen, reflektiert geordnet und stets fokussiert. Ich löse mit euch behutsam die Bremsen, und los geht sie, eure ENT-wicklung, denn: Was ist darf sein, und was sein darf kann sich verändern …

Habt ihr Anregungen und/oder weitere Fragen zum Thema? Prima, ich freu‘ mich drauf!

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